Erst die Aufgabe. Dann der Preis.
Ein Tagessatz lässt sich erst sinnvoll beurteilen, wenn klar ist, was die Person bewegen soll. Geht es darum, eine bestehende Rolle zu überbrücken, ein Team durch eine Veränderung zu führen oder eine konkrete Aufgabe zum Abschluss zu bringen? Halte Ziel, Verantwortung und Entscheidungsspielraum fest, bevor du Angebote vergleichst.
Was den Tagessatz beeinflusst
- Rolle und Verantwortung
- Fachliche Unterstützung und die Verantwortung für einen ganzen Bereich stellen unterschiedliche Anforderungen. Beschreibe, welche Entscheidungen die Person treffen und welche Ergebnisse sie verantworten soll.
- Erfahrung und Aufgabe
- Benötigte Branchenkenntnis, besondere Fachkenntnisse und eine schwierige Ausgangssituation prägen das gesuchte Profil. Trenne Erfahrung, die zwingend nötig ist, von Wünschen, bei denen du Spielraum hast.
- Dauer und Auslastung
- Einige Tage im Monat sind anders zu planen als ein durchgehender Einsatz. Besprecht die erwartete Dauer, den Umfang pro Woche und mögliche Änderungen. Aus einer längeren Laufzeit ergibt sich nicht automatisch ein niedrigerer Tagessatz.
- Start und Arbeitsort
- Ein fester Starttermin, Präsenz vor Ort oder regelmäßige Reisen beeinflussen, wer für die Aufgabe infrage kommt. Klärt, welche Anwesenheit die Zusammenarbeit tatsächlich braucht.
Drei Kostenpunkte, die auf den Tisch gehören
Expertenhonorar: Was die Person für ihre Arbeit erhält. Klärt auch, welcher Leistungsumfang dem vereinbarten Tagessatz zugrunde liegt und wie Einsatztage abgerechnet werden.
Vermittlung und Organisation: Was Silverback für die eigene Arbeit berechnet. Mit Open Books siehst du unseren Anteil und den Gesamtpreis vor der Beauftragung. Auch die Expertin oder der Experte kennt die Konditionen.
Mögliche Zusatzkosten: Klärt, ob etwa Reise und Übernachtung anfallen, ob sie enthalten sind und wie sie vereinbart werden. Ein vergleichbarer Preis braucht einen vergleichbaren Leistungsumfang.
So wird aus dem Tagessatz ein Budget
Rechne mit dem vereinbarten Gesamtpreis pro Einsatztag und der geplanten Anzahl an Einsatztagen. Ergänze separat vereinbarte Zusatzkosten. Halte dabei fest, ob die Beträge netto oder brutto angegeben sind. Ein niedrigerer Tagessatz allein sagt wenig über die Gesamtkosten aus, wenn Umfang und Dauer unterschiedlich sind.
Für dein erstes Gespräch reichen fünf Angaben: Was soll erreicht werden? Welche Verantwortung gehört dazu? Wann soll es losgehen? Wie viele Tage werden voraussichtlich gebraucht? Wo wird gearbeitet? Damit lässt sich über ein konkretes Budget sprechen.
Warum hier keine pauschale Preisliste steht
Eine allgemeine Marktspanne ist noch kein Angebot für deine Aufgabe. Wir nennen dir die konkreten Konditionen im Gespräch über den Einsatz und schlüsseln sie offen auf. So kannst du beurteilen, wofür du bezahlst und ob die Zusammenarbeit zu deinem Bedarf passt.
Zurück zum Netzwerk ↗